IVM

IVM ist eine bahnbrechende Methode der Unfruchtbarkeitsbehandlung, die zulässt, die meist verbreitete Komplikation nach der Stimulation – Hyperstimulationssyndrom der Eierstöcke - zu vermeiden. Diese Methode wird auch bei Frauen mit kontraindizierter Eierstockstimulation (z.B. bei durchgemachten Krebserkrankungen) angewendet. Als Nachteil dieser Methode gilt die im Vergleich zur IVM niedrigere Chance schwanger zu werden.

Wodurch unterscheidet sich die IVF von der IVM?

Bei einer In-vitro-Fertilisation werden die reifen Eizellen genommen und befruchtet. Die IVM sieht vor, dass die Eizellen im unreifen Zustand genommen werden und deren Reifung in einem speziellen Umfeld außerhalb des Frauenorganismus erfolgt.

Wann verwendet man die IVM?

Die IVM wird dann angewendet, wenn es ein Gesundheitsrisiko besteht, eine ganze IVF-Behandlungskur durchzumachen. Bei einer IVF kommt es zur Erhöhung im Körper der Estradiolenkonzentration, was bei einigen Frauen, z.B. mit Thrombophilie als Gegenanzeige gilt. Diese Methode wird auch bei Frauen mit kontraindizierter Eierstockstimulation (z.B. nach durchgemachten Krebserkrankungen) angewendet.

Was sind die Risiken und Begrenzungen dieser Prozedur?

Als Begrenzungen dieser Methode sind niedrige Erfolgsaussichten und Risiko der Oozytenaberration zu nennen. Wir haben das IMV-Programm 2008 eingeleitet, haben uns notwendige Ausrüstung, spezielle Nährböden besorgt sowie Wissen und Erfahrungen gesammelt, so dass von nun an diese Methode in unserer Klinik angewendet werden kann.

Wie effektiv ist die IVM?

Die Effizienz dieser neuen Methode ist immer noch niedriger als die Effizienz der IVF. Allerdings stellt sie für eine bestimmte Kategorie der Frauen eine einzige Chance dar, ein Kind zur Welt zu bringen. Daher ist diese Methode in unserer Praxis von bedeutender Relevanz.

IVF

(In-vitro-Fertilisation) — eine Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit in den Fallen, wenn eine Begegnung der weiblichen Eizelle und des Spermium des Mannes auf der naturlichen Weise nicht moglich ist. Die Befruchtung findet im Labor statt, der Embryo wird in den Korper der Frau ubertragen. In den schwierigeren Fallen kann das genetische Material der Spender verwendet werden.

IVF+TESE

(Testikulare Spermienextraktion) ist eine Hilfsmethode, bei der die Befruchtung durch die Verwendung der aus dem Hodengewebe gewonnen Spermien stattfindet. Sie wird angewendet, wenn die Spermien auf dem naturlichen Wege nicht gewonnen werden konnen.

ASRM

Amerikanische Gesellschaft fur Reproduktivmedizin

ESHRE

Europaische Reproduktologie- und Embryologiegesellschaft

ESGE

Europaische Gesellschaft fur gynekologische Endoskopie

IVF+ICSI

Intracytoplasmatische Spermieninjektion — eine Hilfmethode zur Behandlung schwieriger Formen mannlicher Unfruchtbarkeit, bei der die Spermien fur eine extrakorporale Befruchtung unter dem Mikroskop ausgewahlt werden und eine von ihnen in das Zytoplasma einer Eizelle eingesprtzt wird.

Ultraschalldiagnostik

Ultraschalldiagnostik ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe innerhalb des menschlichen Korpers.

IUI

Intrauterine Insemination —ist eine Methode der kunstlichen Befruchtung, die bei leichten Storungen der reproduktiven Funktion eines der Partner angewendet wird. Die Samenzellen des Mannes oder des Spenders werden unmittelbar in die Gebarmutter der Frau eingefuhrt und die Befruchtung findet auf dem naturlichen Wege statt.

Kryozyklus

Eine Hilfsmethode, bei der die Schwangerschaft durch die Verwendung des fruher eingefrohrenen biologischen Materials erzielt wird.

Das Eizellenspenderprogramm

Ist eine Hilfsmethode, bei der fur die Befruchtung die Eizellen einer gesunden Spenderin verwendet werden. Die Spenderin wird vorher untersucht und entsprechend vorbereitet.

IVM

(In-vitro-Maturation)— eine neue Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit durch Befruchtung in vitro fur die Frauen mit Gegenanzeigen fur die Stimulation der Eierstocke. Anders als bei der herkommlichen extrakorporalen Befruchtung werden hier unreife Eizellen verwendet, die dann im Labor zum befruchtungsfahigen Zustand reifen.

IVF+PGD

(Genetische Praimplantationsdiagnostik) — Methode, die bei den Partnern mit Erbkrankheiten angewendet wird, um genetische Pathologien beim erwarteten Kind zu vermeiden. Der Embryo wird vor der Einpflanzung in die Gebarmutterhohle untersucht.