Erfolgschancen

Die Schwangerschaftschancen durch das IVF-Verfahren liegen in der Klinik ISIDA im Durchschnitt fast 44%, und mit Einsetzung von Spenderprogrammen — über 64%.

Der durchschnittliche Effektivitätswert von Zyklen stellt in jeder Klinik den wichtigsten und den aussagekräftigsten Indikator für die Behandlungseffektivität dar.

ISIDA ist auf derselben Höhe mit den besten Kliniken Europas und sie steigert ihr Level von Jahr zu Jahr.

Wie ermittelt man den Effektivitätswert?

Der auf der Grafik dargelegte prozentuale Effektivitätswert stellt einen Anteil der geglückten Schwangerschaftsfälle an der Gesamtzahl der Embryoübertragungen in die Gebärmutterhöhle dar.

Der Effektivitätswert von 42,4% für die Methode IVF+ICSI bedeutet zum Beispiel, dass es nach tatsächlich jeder zweiten Embryoübertragung, die in den Behandlugszyklen nach dieser Methode vorgenommen wurde, zur Schwangerschaft gekommen ist.

Behandlungseffektivität im Jahr 2010:


*nach dem Prinzip «ein Empfänger — ein Spender»

Ist es viel oder wenig?

Das ist viel. Zum Vergleich beträgt die natürliche, pro Menstrualzyklus berechnete Fruchtbarkeit bei jungen Frauen und Männern beim regelmäßigen Geschlechtsleben 25—30%.

Was muss man wissen, bei dem Vergleich von Effektivitätswerten bei verschiedenen Kliniken.

Es ist wichtig zu wissen, dass jedes Zentrum für Unfruchtbarkeitsbehandlung seine eigene Behandlungspolitik betreibt.

Erstens, gibt es sehr viele Kliniken, wo die Paaren mit komplizierten Unfruchtbarkeitsfällen entweder gleich abgewiesen werden oder man bietet ihnen sofort die Spenderprogramme mit den von vornherein höheren Erfolgschancen an, indem man sie allerdings gleichzeitig der Befruchtungsmöglichkeit mit eigener Eizelle beraubt. Dahinter könnte die Absicht stecken, die eigene Effektivitätsstatistik im Falle eines Scheiterns auf keinen Fall „verderben“ zu lassen.

Die Klinik ISIDA nimmt die schwierigsten medizinische Fälle in Angriff, der Anteil solcher Fälle beläuft sich in der ganzen Praxis auf 50 %. Gleichzeitig werden diese Probleme von unseren Ärzten sehr sorgfältig diagnostiziert und mit ensprechenden Behandlungsmethoden individuell untersetzt.

Die zweite Möglichkeit den Effektivitätswert „zu korrigieren“ wäre dann die Situation, wo die assistierenden Reproduktionstechnologien bei denjenigen Paaren eingesetzt werden, die ohnehin genügend Chancen auf eine natürliche Schwangerschaft haben. In solchen Fällen fallen „die Effektivitätswerte“ natürlich hoch aus, da es am einfachsten ist, praktisch gesunde Menschen zu behandeln.

Die Ärzte der Klinik ISIDA empfehlen die Einsetzung von assistierenden Reproduktionstechnologien nur in den Fällen, wenn alle anderen Methoden ausgeschöpft oder von vornherein ineffektiv sind. Es ist ja nicht gerade selten der Fall, dass eine Schwangerschaft durch die kleinsten Interventionen in den menschlichen Körper und, was auch wichtig ist, mit einem geringeren Kostenaufwand — mit Hilfe der Medikamente, endoskopischen Prozeduren oder durch intrauterine Insemination zu erreichen ist.

Verwendung von ART-Methoden in der Klinik ISIDA:

Altersabhängige Behandlungseffektivität bei Patientinnen

Das Alter ist ein Faktor mit größter Einwirkung auf die Schwangerschaftschancen. Die Schwangerschaftsfähigkeit baut bemerkbar nach 35 und sinkt drastisch nach 40 Jahren ab.

Die Eierstöcke bei Frauen nach vierzig Jahren weisen deutlich weniger fruchtbare Eizellen auf, wodurch die Schwangerschaftschancen sowohl auf natürlichem Wege als auch durch IVF geringer werden.

Die Angehensweise der Klinik ISIDA besteht in der Wahl des jeweils optimalsten Behandlungsprogramms in jedem einzelnen Fall, die aufgrund von Untersuchungsergebnissen, Gesundheitszustand eines Paares, Alter und anderen Faktoren getroffen wird. Die Entscheidung über die Einsetzung dieses oder jenes Behandlungsprogramms wird zusammen mit Patienten getroffen. Der/Die PatientIn wird über alle Möglichkeiten und Risiken jeder Methode genaustens informiert.

Es gibt Fälle, wo Patienten genügend Chancen haben, mit eigenen Eizellen schwanger zu werden, es kann aber auch passieren, dass es sich als unmöglich erscheint — in dem Falle wäre es sinnvoller, anstatt Zeit und Geld für vergebliche Versuche zu verschwenden das Eizellspende-Programm in Anspruch zu nehmen.

Die Behandlungseffektivität in der Klinik ISIDA im Jahr 2010:

Wichtig!

Die Behandlungseffektivität wird nicht nur durch das Alter bestimmt. Die reproduktive Gesundheit hängt von vielen Faktoren ab, daher ist es sehr wichtig, die Ursache der Fruchtlosigkeit richtig zu erkennen. Die Grafik zeigt die altersabhängige Erfolgsstatistik der Behandlung.

Als wichtiger Faktor für die Behandlungseffektivität gilt auch der Schwierigkeitsgrad eines einzelnen Falls. Diese Statistik schließt komplizierte und sehr komplizierte Fälle ein, daher ist das Erreichen solcher Werte sehr hoch einzuschätzen.

Was bedeutet der Effektivitätswert von 100%

Der 100%-Wert bedeutet, dass alle in der Klinik ISIDA nach einer bestimmten Methode, in einer bestimmten Alterskategorie und für einen bestimmten Zeitraum vorgenommenen Behandlungsleistungen erfolgreich waren.

Das Eizellspende-Programm wird für die Frauen im Alter unter 40 Jahren relativ selten vorgeschrieben, da die Auswahl der entsprenden Behandlungsmethode von den Ärzten der Klinik ISIDA sehr sorgfältig getroffen wird. Der 100%-Wert spricht davon, dass bei all diesen wenigen Patientinnen, die das Eizellspende-Programm doch gebraucht haben, die Behandlung von Erfolg war.

IVF

(In-vitro-Fertilisation) — eine Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit in den Fallen, wenn eine Begegnung der weiblichen Eizelle und des Spermium des Mannes auf der naturlichen Weise nicht moglich ist. Die Befruchtung findet im Labor statt, der Embryo wird in den Korper der Frau ubertragen. In den schwierigeren Fallen kann das genetische Material der Spender verwendet werden.

IVF+TESE

(Testikulare Spermienextraktion) ist eine Hilfsmethode, bei der die Befruchtung durch die Verwendung der aus dem Hodengewebe gewonnen Spermien stattfindet. Sie wird angewendet, wenn die Spermien auf dem naturlichen Wege nicht gewonnen werden konnen.

ASRM

Amerikanische Gesellschaft fur Reproduktivmedizin

ESHRE

Europaische Reproduktologie- und Embryologiegesellschaft

ESGE

Europaische Gesellschaft fur gynekologische Endoskopie

IVF+ICSI

Intracytoplasmatische Spermieninjektion — eine Hilfmethode zur Behandlung schwieriger Formen mannlicher Unfruchtbarkeit, bei der die Spermien fur eine extrakorporale Befruchtung unter dem Mikroskop ausgewahlt werden und eine von ihnen in das Zytoplasma einer Eizelle eingesprtzt wird.

Ultraschalldiagnostik

Ultraschalldiagnostik ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe innerhalb des menschlichen Korpers.

IUI

Intrauterine Insemination —ist eine Methode der kunstlichen Befruchtung, die bei leichten Storungen der reproduktiven Funktion eines der Partner angewendet wird. Die Samenzellen des Mannes oder des Spenders werden unmittelbar in die Gebarmutter der Frau eingefuhrt und die Befruchtung findet auf dem naturlichen Wege statt.

Kryozyklus

Eine Hilfsmethode, bei der die Schwangerschaft durch die Verwendung des fruher eingefrohrenen biologischen Materials erzielt wird.

Das Eizellenspenderprogramm

Ist eine Hilfsmethode, bei der fur die Befruchtung die Eizellen einer gesunden Spenderin verwendet werden. Die Spenderin wird vorher untersucht und entsprechend vorbereitet.

IVM

(In-vitro-Maturation)— eine neue Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit durch Befruchtung in vitro fur die Frauen mit Gegenanzeigen fur die Stimulation der Eierstocke. Anders als bei der herkommlichen extrakorporalen Befruchtung werden hier unreife Eizellen verwendet, die dann im Labor zum befruchtungsfahigen Zustand reifen.

IVF+PGD

(Genetische Praimplantationsdiagnostik) — Methode, die bei den Partnern mit Erbkrankheiten angewendet wird, um genetische Pathologien beim erwarteten Kind zu vermeiden. Der Embryo wird vor der Einpflanzung in die Gebarmutterhohle untersucht.