Als ideales Alter für die Geburt des ersten Kindes gilt aus medizinischer Sicht das Alter von 22-35 Jahren. Heutzutage ist es aber keine Seltenheit mehr, die erste Schwangerschaft bzw. die erste Geburt nach 35 Jahren hinzubekommen. Die Vorurteile in Bezug auf die Unmöglichkeit, in solchem Alter das gesunde Kind zu gebären, sind längst vorbei.
Dabei bedarf es aber sehr oft einer besonderen medizinischen Hilfe und Unterstützung. Die moderne Medizin verfügt über notwendige Mittel, um der Frau zu helfen, auch im Alter nach 40 Jahren ein Kind zur Welt zu bringen.
Das kann man mit Hilfe der Ultraschalldiagnostik erfahren, die an bestimmten Tagen des Menstrualzyklus durchzuführen ist. Darüber hinaus gibt es entsprechende Hormonuntersuchungen, die dem Arzt zu verstehen geben, ob die Schwangerschaft auf natürlichem Wege eintreten kann. Das sind die FSH-Tests (Follikelstimulierungshormon), LH-Tests (Luteinisierungshormon, zuständig für Ovulation) und Estradiol-Test (weiblicher Geschlechtshormon)
Nur die Hoffnung nicht verlieren! Sollte es zu keiner natürlich zu erfolgenden Schwangerschaft aufgrund von Eizellschwierigkeiten kommen, gibt es ein Eizellspende-Programm, die einer Frau ermöglicht, ein Kind auszutragen zu gebären und somit zur glücklichen Mutter zu werden.
Sollte die Schwangerschaft auf natürlichem Wege oder nach der IVF eintreten, so gibt es spezielle Untersuchungsmethoden: spezielle Blutanalyse der Mutter und der Leibesfrucht, Plazentabiopsie oder Amniozentese (Analyse des Fruchtwassers), die es ermöglichen, die Risiken für die Mutter und das Kind zu minimieren. Die Beratung, Genetik und Untersuchung verhelfen dazu, die Entwicklungsaberrationen der Frucht herauszufinden.
(In-vitro-Fertilisation) — eine Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit in den Fallen, wenn eine Begegnung der weiblichen Eizelle und des Spermium des Mannes auf der naturlichen Weise nicht moglich ist. Die Befruchtung findet im Labor statt, der Embryo wird in den Korper der Frau ubertragen. In den schwierigeren Fallen kann das genetische Material der Spender verwendet werden.
(Testikulare Spermienextraktion) ist eine Hilfsmethode, bei der die Befruchtung durch die Verwendung der aus dem Hodengewebe gewonnen Spermien stattfindet. Sie wird angewendet, wenn die Spermien auf dem naturlichen Wege nicht gewonnen werden konnen.
Amerikanische Gesellschaft fur Reproduktivmedizin
Europaische Reproduktologie- und Embryologiegesellschaft
Europaische Gesellschaft fur gynekologische Endoskopie
Intracytoplasmatische Spermieninjektion — eine Hilfmethode zur Behandlung schwieriger Formen mannlicher Unfruchtbarkeit, bei der die Spermien fur eine extrakorporale Befruchtung unter dem Mikroskop ausgewahlt werden und eine von ihnen in das Zytoplasma einer Eizelle eingesprtzt wird.
Ultraschalldiagnostik ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe innerhalb des menschlichen Korpers.
Intrauterine Insemination —ist eine Methode der kunstlichen Befruchtung, die bei leichten Storungen der reproduktiven Funktion eines der Partner angewendet wird. Die Samenzellen des Mannes oder des Spenders werden unmittelbar in die Gebarmutter der Frau eingefuhrt und die Befruchtung findet auf dem naturlichen Wege statt.
Eine Hilfsmethode, bei der die Schwangerschaft durch die Verwendung des fruher eingefrohrenen biologischen Materials erzielt wird.
Ist eine Hilfsmethode, bei der fur die Befruchtung die Eizellen einer gesunden Spenderin verwendet werden. Die Spenderin wird vorher untersucht und entsprechend vorbereitet.
(In-vitro-Maturation)— eine neue Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit durch Befruchtung in vitro fur die Frauen mit Gegenanzeigen fur die Stimulation der Eierstocke. Anders als bei der herkommlichen extrakorporalen Befruchtung werden hier unreife Eizellen verwendet, die dann im Labor zum befruchtungsfahigen Zustand reifen.
(Genetische Praimplantationsdiagnostik) — Methode, die bei den Partnern mit Erbkrankheiten angewendet wird, um genetische Pathologien beim erwarteten Kind zu vermeiden. Der Embryo wird vor der Einpflanzung in die Gebarmutterhohle untersucht.
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