Endometriose

Es gibt viele Krankheiten, die oft sympom- und schmerzfrei verlaufen, jedoch wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt und entsprechend behandelt werden, reduzieren sie erheblich die Chancen, schwanger zu werden bzw. das gesunde Kind zur Welt zu bringen. Endometriose — ist ein pathologischer Prozess der gutartigen Gewebewucherung, die der Struktur und Funktionen nach der inneren Gebärmutterschleimhaut ähnlich ist. Diese Erkrankung kann zur Unfruchtbarkeit führen. Eine große Anzahl von den an der Endometriose erkrankten Frauen sind nicht fähig, ohne entsprechende Behandlung schwanger zu werden.

Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine Entzündung, die in eine chronische Krankheit übergehen kann. Das ist eine Pathologie, die Eileiter, Eierstöcke, Bauchhöhle und sogar den Darm sowie weitere Organe und Systeme befallen kann.

Wie entdeckt man Endometriose?

Zur Ermittlung der Endometriose gilt es einen Facharzt anzusprechen, die Untersuchungen, z.B. eine Ultraschallanalyse, magnetische Kernresonanz oder Computertomogrphie durchzumachen. Bei 80% der Fällen verläuft die Endometriose symptomfrei, d.h. sie ist nur von einem Arzt bei entsprechender Untersuchung festzustellen.

Ist es möglich, bei der Endometriose schwanger zu werden?

In den meisten Fällen bildet die Endometriose einen Zustand, in dem eine Frau imstande ist, schwanger zu werden bzw. zu gebären. Sie verringert zwar die Schwangerschaftschancen, jedoch wenn die Schwangerschaft bereits eingetreten ist, verläuft sie ohne Rücksich auf Erkrankung.

Kann man die Schwangerschaftschancen bei der Endometriose erhöhen?

Die Schwangerschaftschancen steigen nach der Behandlung der Endometriose, da dadurch ein ganze Reihe von negativen Faktoren verloren geht. Die Aufgabe des Arztes besteht darin, die effektive und sichere Behandlungsmethode auszuwählen und damit die Schwangerschaftschancen zu erhöhen.

IVF

(In-vitro-Fertilisation) — eine Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit in den Fallen, wenn eine Begegnung der weiblichen Eizelle und des Spermium des Mannes auf der naturlichen Weise nicht moglich ist. Die Befruchtung findet im Labor statt, der Embryo wird in den Korper der Frau ubertragen. In den schwierigeren Fallen kann das genetische Material der Spender verwendet werden.

IVF+TESE

(Testikulare Spermienextraktion) ist eine Hilfsmethode, bei der die Befruchtung durch die Verwendung der aus dem Hodengewebe gewonnen Spermien stattfindet. Sie wird angewendet, wenn die Spermien auf dem naturlichen Wege nicht gewonnen werden konnen.

ASRM

Amerikanische Gesellschaft fur Reproduktivmedizin

ESHRE

Europaische Reproduktologie- und Embryologiegesellschaft

ESGE

Europaische Gesellschaft fur gynekologische Endoskopie

IVF+ICSI

Intracytoplasmatische Spermieninjektion — eine Hilfmethode zur Behandlung schwieriger Formen mannlicher Unfruchtbarkeit, bei der die Spermien fur eine extrakorporale Befruchtung unter dem Mikroskop ausgewahlt werden und eine von ihnen in das Zytoplasma einer Eizelle eingesprtzt wird.

Ultraschalldiagnostik

Ultraschalldiagnostik ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe innerhalb des menschlichen Korpers.

IUI

Intrauterine Insemination —ist eine Methode der kunstlichen Befruchtung, die bei leichten Storungen der reproduktiven Funktion eines der Partner angewendet wird. Die Samenzellen des Mannes oder des Spenders werden unmittelbar in die Gebarmutter der Frau eingefuhrt und die Befruchtung findet auf dem naturlichen Wege statt.

Kryozyklus

Eine Hilfsmethode, bei der die Schwangerschaft durch die Verwendung des fruher eingefrohrenen biologischen Materials erzielt wird.

Das Eizellenspenderprogramm

Ist eine Hilfsmethode, bei der fur die Befruchtung die Eizellen einer gesunden Spenderin verwendet werden. Die Spenderin wird vorher untersucht und entsprechend vorbereitet.

IVM

(In-vitro-Maturation)— eine neue Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit durch Befruchtung in vitro fur die Frauen mit Gegenanzeigen fur die Stimulation der Eierstocke. Anders als bei der herkommlichen extrakorporalen Befruchtung werden hier unreife Eizellen verwendet, die dann im Labor zum befruchtungsfahigen Zustand reifen.

IVF+PGD

(Genetische Praimplantationsdiagnostik) — Methode, die bei den Partnern mit Erbkrankheiten angewendet wird, um genetische Pathologien beim erwarteten Kind zu vermeiden. Der Embryo wird vor der Einpflanzung in die Gebarmutterhohle untersucht.