Sämtliche medizinischen Prozeduren werden in der Klinik ISIDA im Rahmen der ukrainischen Gesetzgebung durchgeführt. Erfahren Sie über die gesetzlichen Regelungen der ART-Verwendung.
Bei der In-Vitro-Fertilisation wird gesetzlich eine Übertragung von nicht mehr als einen-zwei Embryonen empfohlen. Bei medizinischen Indikationen und nach Zustimmung der Frau kann diese Anzahl steigen.
Die Kryokonservierung von Embryonen ist erlaubt. Die eingefrorenen Embryonen dürfen in den folgenden Zyklen verwendet werden. Das ukrainische Gesetz bestimmt die Embryonenaufbewahrungsfriste nicht. Der Transport von Embryonen ins Ausland wird zwar gesetzlich nicht verboten, allerdings sind die rechtlichen Konditionen dafür nicht definiert. Daher ist es beim Embryonentransfer wichtig, für die rechtliche Sicherstellung dieses Verfahrens zu sorgen.
Bei einer für das Leben bzw. die Gesundheit der Frau bedrohlichen Mehrlingsschwangerschaft sowie bei sonstigen Indikationen wird eine Prozedur der Entfernung einer bestimmten Zahl der Embryonen zugelassen. Diese Entscheidung wird von dem Arzt und der schwangeren Frau gemeinsam getroffen. Die bis zur zehnten Schwangerschaftswoche zu erfolgende Reduktion erfordert die schriftliche Zustimmung der Patientin.
«Anweisung über das Anwendungsverfahren der assistierten Reproduktionstechnologien», bewilligt durch die Verordnung des Gesundheitsministeriums der Ukraine Nr. 771 vom 23.12.2008
Die Eizell- und Spermaspende ist in der Ukraine anonym; die Klinik ISIDA bewahrt ärztliche Schweigepflicht in Bezug auf die Person einer Spenderin. Die Eizellspende erfolgt in der Klinik ISIDA nur gemäß medizinischen Indikationen und unter schriftlicher Zustimmung von Patientinnen. Die Spenderinnen besitzen laut dem Gesetz keine Elternschaftsrechte auf das künftige Kind.
Als Eizellspenderinnen sind zugelassen
Das Gesetz stellt hohe Anforderungen an die Oozytenspenderinnen. Als Eizell(Oozyten)spenderinen sind Frauen im Alter zwischen 20 und 32 Jahren mit einem befriedigenden somatischen Gesundheitszustand und ohne Erbkrankheiten zugelassen. Die Spenderin muss einem gesunden Kind geborenen zu haben, keine schädliche Gewohnheiten (Drogensucht, Alkoholismus, Toxikomania) besitzen und frei von negativen phänotypischen Ausprägungen sein. Die Klinik ISIDA stellt zusätzliche Anforderungen an die Gesundheit von Spenderinnen, führt eine sehr sorgfältige allgemeinmedizinische, genetische, gynäkologische Diagnostik der künftigen Spenderinnen durch.
«Anweisung über das Anwendungsverfahren der assistierten Reproduktionstechnologien», bewilligt durch die Verordnung des Gesundheitsministeriums der Ukraine Nr. 771 vom 23.12.2008
(In-vitro-Fertilisation) — eine Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit in den Fallen, wenn eine Begegnung der weiblichen Eizelle und des Spermium des Mannes auf der naturlichen Weise nicht moglich ist. Die Befruchtung findet im Labor statt, der Embryo wird in den Korper der Frau ubertragen. In den schwierigeren Fallen kann das genetische Material der Spender verwendet werden.
(Testikulare Spermienextraktion) ist eine Hilfsmethode, bei der die Befruchtung durch die Verwendung der aus dem Hodengewebe gewonnen Spermien stattfindet. Sie wird angewendet, wenn die Spermien auf dem naturlichen Wege nicht gewonnen werden konnen.
Amerikanische Gesellschaft fur Reproduktivmedizin
Europaische Reproduktologie- und Embryologiegesellschaft
Europaische Gesellschaft fur gynekologische Endoskopie
Intracytoplasmatische Spermieninjektion — eine Hilfmethode zur Behandlung schwieriger Formen mannlicher Unfruchtbarkeit, bei der die Spermien fur eine extrakorporale Befruchtung unter dem Mikroskop ausgewahlt werden und eine von ihnen in das Zytoplasma einer Eizelle eingesprtzt wird.
Ultraschalldiagnostik ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe innerhalb des menschlichen Korpers.
Intrauterine Insemination —ist eine Methode der kunstlichen Befruchtung, die bei leichten Storungen der reproduktiven Funktion eines der Partner angewendet wird. Die Samenzellen des Mannes oder des Spenders werden unmittelbar in die Gebarmutter der Frau eingefuhrt und die Befruchtung findet auf dem naturlichen Wege statt.
Eine Hilfsmethode, bei der die Schwangerschaft durch die Verwendung des fruher eingefrohrenen biologischen Materials erzielt wird.
Ist eine Hilfsmethode, bei der fur die Befruchtung die Eizellen einer gesunden Spenderin verwendet werden. Die Spenderin wird vorher untersucht und entsprechend vorbereitet.
(In-vitro-Maturation)— eine neue Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit durch Befruchtung in vitro fur die Frauen mit Gegenanzeigen fur die Stimulation der Eierstocke. Anders als bei der herkommlichen extrakorporalen Befruchtung werden hier unreife Eizellen verwendet, die dann im Labor zum befruchtungsfahigen Zustand reifen.
(Genetische Praimplantationsdiagnostik) — Methode, die bei den Partnern mit Erbkrankheiten angewendet wird, um genetische Pathologien beim erwarteten Kind zu vermeiden. Der Embryo wird vor der Einpflanzung in die Gebarmutterhohle untersucht.
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