(In-vitro-Fertilisation) — eine Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit in den Fällen, wenn eine Begegnung der weiblichen Eizelle und des Spermium des Mannes auf der natürlichen Weise nicht möglich ist. Die Befruchtung findet im Labor statt, der Embryo wird in den Körper der Frau übertragen. In den schwierigeren Fällen kann das genetische Material der Spender verwendet werden.
(Testikuläre Spermienextraktion) ist eine Hilfsmethode, bei der die Befruchtung durch die Verwendung der aus dem Hodengewebe gewonnen Spermien stattfindet. Sie wird angewendet, wenn die Spermien auf dem natürlichen Wege nicht gewonnen werden können.
Amerikanische Gesellschaft für Reproduktivmedizin
Europäische Reproduktologie- und Embryologiegesellschaft
Europäische Gesellschaft für gynekologische Endoskopie
Intracytoplasmatische Spermieninjektion — eine Hilfmethode zur Behandlung schwieriger Formen männlicher Unfruchtbarkeit, bei der die Spermien für eine extrakorporale Befruchtung unter dem Mikroskop ausgewählt werden und eine von ihnen in das Zytoplasma einer Eizelle eingesprtzt wird.
Ultraschalldiagnostik ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe innerhalb des menschlichen Körpers.
Intrauterine Insemination —ist eine Methode der künstlichen Befruchtung, die bei leichten Störungen der reproduktiven Funktion eines der Partner angewendet wird. Die Samenzellen des Mannes oder des Spenders werden unmittelbar in die Gebärmutter der Frau eingeführt und die Befruchtung findet auf dem natürlichen Wege statt.
Eine Hilfsmethode, bei der die Schwangerschaft durch die Verwendung des früher eingefrohrenen biologischen Materials erzielt wird.
Ist eine Hilfsmethode, bei der für die Befruchtung die Eizellen einer gesunden Spenderin verwendet werden. Die Spenderin wird vorher untersucht und entsprechend vorbereitet.
(In-vitro-Maturation)— eine neue Behandlungsmethode der Unfruchtbarkeit durch Befruchtung in vitro für die Frauen mit Gegenanzeigen für die Stimulation der Eierstöcke. Anders als bei der herkömmlichen extrakorporalen Befruchtung werden hier unreife Eizellen verwendet, die dann im Labor zum befruchtungsfähigen Zustand reifen.
(Genetische Präimplantationsdiagnostik) — Methode, die bei den Partnern mit Erbkrankheiten angewendet wird, um genetische Pathologien beim erwarteten Kind zu vermeiden. Der Embryo wird vor der Einpflanzung in die Gebärmutterhöhle untersucht.